Ada-Lessing-Park Hameln Konversion der ehemaligen Linsingen-Kaserne

An der Arena © 2023 Oliver Kleinschmidt

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Blick quer durch den Park © 2023 Oliver Kleinschmidt

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Entlang der Arena © 2023 Oliver Kleinschmidt

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Zwischen feuchter Senke und grünem Hügel © 2023 Oliver Kleinschmidt

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Grüne Arena © 2023 Oliver Kleinschmidt

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Parklinien © 2023 Oliver Kleinschmidt

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Action in der Arena © 2023 Oliver Kleinschmidt

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Wegeschwünge in der Parkmitte © 2023 Oliver Kleinschmidt

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Blick durch die Parkmitte © 2023 Oliver Kleinschmidt

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Lageplan M1:500 © 2019 hutterreimann

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An der Arena © 2023 Oliver Kleinschmidt

Blick quer durch den Park © 2023 Oliver Kleinschmidt

Entlang der Arena © 2023 Oliver Kleinschmidt

Zwischen feuchter Senke und grünem Hügel © 2023 Oliver Kleinschmidt

Grüne Arena © 2023 Oliver Kleinschmidt

Parklinien © 2023 Oliver Kleinschmidt

Action in der Arena © 2023 Oliver Kleinschmidt

Wegeschwünge in der Parkmitte © 2023 Oliver Kleinschmidt

Blick durch die Parkmitte © 2023 Oliver Kleinschmidt

Lageplan M1:500 © 2019 hutterreimann

Grün statt Grau - Von der vollflächig versiegelten Kaserne zum lebendigen grünen Quartierspark

Im Norden der Stadt Hameln liegt das Areal der ehemaligen Linsingenkaserne, ein Gelände mit weitreichender militärischer Geschichte. Dieses lange für die Hamelner abgeschlossene Gebiet mit starker Barrierewirkung wird nun geöffnet und in einen Bildungs- und Gesundheitscampus umgewandelt. Entsprechende Funktionen – u.a. die bisherigen drei Standorte einer Berufsschule in Hameln – sollen hier gebündelt und synergiebildend zusammengeführt werden. Im Zentrum dieses Quartiers entsteht als verbindendes Element ein Quartierspark.

Im Herzen des Quartiers ein Park

Dieser zentrale Park dient der Verbindung zwischen den bislang getrennten anschließenden Quartieren und der Verknüpfung des künftigen Bildungs- und Gesundheitscampus mit den umliegenden Quartieren. Darüber hinaus soll der Park – im Vorfeld zur städtebaulichen Entwicklung - ein Zentrum für den neuen Campus bilden und für die künftigen Nutzer*innen ein im Alltag intensiv nutzbarer und erlebbarer Ort werden.

Fünf Ankerplätze und ein Wegekreuz

Der Entwurf sieht fünf Ankerplätze vor, die den Park großzügig zur Umgebung öffnen. Die Parkeingänge werden jeweils durch ein charakteristisches Holzsitzelement markiert. Dazwischen werden die Wege wie Sehnen gespannt. Diese strahlenförmig angeordneten Wege ermöglichen eine barrierefreie Querung des Parks aus allen Richtungen, verbinden und vernetzen den gesamten Campus und alle anschließenden Quartiere miteinander und sind Teil wichtiger, übergeordneter Radwegeverbindungen. Im Wegekreuz umschließen geschwungene Bänke die angrenzenden Wiesenflächen und bieten zentralen Aufenthalt, sind Treffpunkt und laden zur Kommunikation ein.

Frei angeordnete Baumgruppen akzentuieren den Park im jahreszeitlichen Wechsel, sie kühlen die Umgebung und bieten schattige Aufenthaltsbereiche.

Vier charakteristische Teilbereiche entstehen:

Die freie Wiese im Süden des Parks bietet viel offene Fläche und multifunktionale Nutzung. Lockere Obstbaumgruppen verdichten sich im Süden mit Beerensträuchern auf Wiesenuntergund – „Essbare Stadt“.

Das Wäldchen wird als großzügig modellierter Hügel mit Klimahain, bestehend aus über 50 Bäumen, ausgebildet. Hier werden ausschließlich Bäume verwendet, die besonders gut an den Klimawandel angepasst sind.

Die Feuchte Senke - Im Nordosten wird als Retentionsraum der künftigen Berufsschule grundwassernah abgesenkt. Naturnahe Wiesen und Staudenpflanzungen mit Weiden und Sumpfzypressen bilden eine liebliche, biodiverse Kulisse mit Spiel- und Naturerlebnis.

Die Arena, barrierefrei erschlossen,ist der Ort für das Sehen und gesehen werden: Großzügige Sitzstufen dienen als Tribüne für das moderne Freizeitsportgeschehen: Hier werden vielfältige Bewegungsangebote mit einem Schwerpunkt auf Calisthenics und Parcours angeboten, ergänzt durch Ballspielfelder und Rollsportflächen.

Die umfangreichen Geländemodellierungen ermöglichen (im Massenausgleich) eine Wiederverwendung des vorhandenen Bodenmaterials.

Der neue moderne Quartierspark schafft, an dieser bisher kaum zugänglichen `Terra incognita“, einen für alle Nutzer offenen und vielfältig nutzbaren Grünraum, der eine Initialzündung für die Entwicklung des Stadtteils bedeutet und in diesem Rahmen zeitgemäße Beiträge zur Klimaanpassung und Nachhaltigkeit anbietet.

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Planungsbüros

hutterreimann Landschaftsarchitektur GmbH
Berlin

Projektzeitraum
2019 - 2023

Größe
23.460qm

Bausumme
2.180.000€ Netto

Auftraggeber
Stadt Hameln

Adresse

31785 Hameln
Deutschland

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Projekttyp
Parkanlagen und Grünflächen
Sportanlagen
Plätze, Promenaden, Fußgängerzonen