Karwendelpark Freising

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© 2012  reitsam | Reitsam Kletterfelsen Dreiergruppe 

Die Dreiergruppe dient als Treffpunkt zum "Abhängen". Es werden unterschiedliche Schwierigkeitsgrade des Kletterns sowie Balancierseil und Hängematte angeboten.

© 2012  Reitsam Spritzbetonarbeiten 

Unter den Hochspannungsleitungen gelten aufgrund der elektrischen Spannungen komplizierte Anforderungen: - die Felsen (Stahlarmierung) müssen geerdet sein, - Abstände zu den Leitungen müssen eingehalten werden (Todesgefahr). Die Armierung der Felsen wurden in der Werkstatt gefertigt und dann im Frühjahr mit Spritzbeton ca. 25 cm dick verkleidet.

© 2012  Reitsam Kletterfelsen 

© 2012  Reitsam Serpentine Fotomontage 

Der asphaltierte Spielweg kann als Abfahr genutzt werden.

© 2012  Reitsam/Stadt Freising | Reitsam / Stadt Freising Bebauungsplan Entwurf Karwendelpark 

Aspekte des Städtebaus wie Lärmschutz und Sicherheitsabstände zu den Hochspannungsleitungen werden in einem Bebauungsplan festgelegt. Im Osten wird werden ein Hartplatz und eine Wiese für Ballspiele angelegt. Im Bereich des Waldfriedhofweges soll ein Kinderspielplatz mit Sitzgelegenheiten entstehen. Weitere Attraktionen wie Spielweg, bekletterbare Bastion mit Rutsche und Spielwiesen sind geplant. Ökologische Zielsetzungen sind die Anlage von Regenwasserversickerungsmulden und von blumenreichen Trockenstandorten an den Sonnenbänken. Mulden und Serpentine sind als möglichst geringer Eingriff in die Topographie ausgebildet. Die Hangneigung und die Muldenstruktur werden als Bewegungs- und Ruheräume ausgenutzt.

Karwendelpark Freising Spielflächen Konzept Freising Nord, Mitarbeit am Bebauungsplan Karwendelpark, Entwurf und Umsetzung Karwendelpark


Im Norden der Domstadt Freising verlaufen zwei Hochspannungsleitungen, deren Baubeschränkungszonen bewirkt haben, dass trotz Siedlungsdruck ein durchgängiger Wiesen- und Gehölzstreifen erhalten ist.
1999 wurden am Lehrstuhl für Landschaftsarchitektur und Entwerfen unter der Betreuung von C. Reitsam verschiedene Studentenentwürfe erarbeitet und der Stadt im Rahmen des Agenda-Prozesses öffentlich vorgestellt.
Nach Untersuchung der elektromagnetischen Strahlungen 2006 im Auftrag der Stadt Freising stand die Eignung als temporäre Spiel- und Erholungsflächen fest. Um die behördlichen Vorgaben einer möglichen Parknutzung unter den Leitungen zu klären, wurde Büro Reitsam mit einem Konzept für Spielflächen im Freisinger Norden sowie dem Entwurf einer Teilfläche am Karwendelring beauftragt.
Das Konzept des 1,6 ha großen Teilfläche „Karwendelpark“ sieht vor, die Topographie des Hanges zu erhalten und zu steigern. Es werden Aussichtsplateaus, Kletterwände und eine befahrbarer „Spielweg“ geschaffen. Wichtige Wegeverbindungen und Zugänge zur Wohnbebauung werden ausgebaut. Es entstehen Generationen übergreifende Treffpunkte in Form von bespielbaren Plätzen, Treppen und Sitzelementen.
2011 wurde der 1. Teilabschnitt des "Karwendelparks" durch die Grundsteinlegung von 4 Kletterfelsen eröffnet.
Der Bebauungsplan ist kurz vor der 2. Auslegung.

  

Projektbeteiligte Mitarbeiter innerhalb des Büros

Sabine Voss ( Mitarbeit bis zum Entwurf M 1:200) 2007-2008

 


Weitere Informationen im Internet

http://www.sueddeutsche.de/muenchen/freising/krater-im-boden-schutthaufen-im-nebel-kletterfelsen-fuer-kinder-am-karwendelring-1.1186136

Planung

reitsam landschaftsarchitektur + stadtplanung bdla
Dr.-Ing. habil. Charlotte Reitsam

Hermannstr. 15
85356 Freising


Projektinformationen

Projektzeitraum
2007 - 2015

Größe
1,6 ha Karwendelpark

Bausumme
800.000 €

Auftraggeber • Bauherr
Stadt Freising

Adresse
Lage nördlich Phillipp-Dürr-Straße
85356 Freising


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